Home|Gästebuch|Email|Kontakt|Impressum  

Sie sind hier: Home Allgemein Kirchenchroniken

  » Kirchenchroniken «

Marienkirche Wallfahrtskirche
"Mater Dolorosa“ in Driesch

Erbaut: 1478
Einige Stifterwappen, insgesamt 14, sind heute noch auf den Schlusssteinen im Chor zu sehen. Seit 1984 steht die Kirche unter der Haager Konvention.

Besonderheiten:
Bei der Pieta wegen der die Kirche errichtet wurde und die heute noch in der Kirche steht ist nicht nachzuweisen woher sie stammt. Fest steht, das sie aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts kommt.

Der Bitterleidensaltar ist ein künstlerisches Meisterstück, er wurde 1672 aufgestellt. Bartolomäus Hammes , ein Schreinermeister und Bauernsohn aus Alflen, der sehr gläubig war hat ihn in 30jähriger Arbeit geschnitzt. Es ist ein dreifacher Schnitzaltar, der den Hauptchor in voller Höhe einnimmt. Instandsetzungen wurden in den Jahren 1880 und 1942 durchgeführt. Dargestellt wird in 11 Holzreliefs das Leiden Christi. Die Orgelempore wurde 1750 errichtet und 1751 lieferte der Orgelbauer Johann Theodor Claus aus Cochem eine Orgel. Ursprünglich stammt das Werk von Baltasar König aus Münstermaifeld. Die alten Pfeifen tragen sein Zeichen, es muss ein sehr schönes Werk gewesen sein, dass durch Kriege und Umbau sehr gelitten hat.

Der Kreuzweg, der 1755 an der Außenseite errichtet wurde und heute noch erhalten ist. Der Bildhauer Johann Heinrich Nilles aus Wittlich hat ihn aus Sandstein gehauen. 1987 wurde er restauriert von dem Bildhauer Rudolf Müller hier aus Lutzerath, der alle Bildhauer -und Steinmetzarbeiten in den letzten Jahren an der Kirche gemacht hat.

In den letzten Jahren lebt die Wallfahrt wieder etwas auf, so findet seit einpaar Jahren regelmäßig im Frühjahr eine Motorradwallfahrt statt zu der zahlreiche Biker aus allen Regionen kommen.


Pfarrkirche St. Stephanus in Lutzerath

Eine Kirche wird bereits 1097 in einer Urkunde des Simeonstiftes in Trier erwähnt. Der alte Teil wie er heute noch zusehen ist wurde 1781 eingeweiht. Die Kirche wurde 1963 erweitert, so wie wir sie heute sehen.

Besonderheiten:
Die Kanzel stammt aus der Zeit um 1775. Sie ist eine feine Rokokoschnitzarbeit. Das Wandbrett der Kanzel stellt mit einfachem Gemälde den „Guten Hirten“ dar und ist bis heute erhalten. Die aus der gleichen Zeit stammende Kommunionbank bildet den Abschluß der heutigen neugestalteten Empore, Zwei Beichtstühle die auch aus dieser Zeit stammen sind heute noch im alten Kirchenschiff beidseits untergebracht. Die heutige Orgel wurde 1904 von dem Orgelbauer Michael Körfer aus Sobernheim an der Nahe gekauft. Der markante Turm mit drei Geschossen (Wahrzeichen von Lutzerath) wurde 1818-1819 neu erbaut, Das Glockengeschoß erkennt man seitdem an den dreiteilig gekoppelten Schallfenstern mit den „dorischen“ Säulen. Das Hauptdach als Zeltdach ausgeführt trägt oben einen vierseitigen Dachreiter. Diesem angepasst, brachte man nach gotischer Bauweise vier Ecktürmchen an, die einen Biedermeierstil wiederspiegeln.
Druckansicht Seite weiterempfehlen Diese Seite als Startseite Zu Favoriten hinzufügen A+ Ao A-

 Mehr Wetterdaten:
Gesundland Vulkaneifel.de